Land Zauber - page 105

V O N J E A N E T T E M Ü L L E R
D
er Schnee liegt dick auf den Tannen: Jürgen
Ebert ist zufrieden, sind es doch dieses Jahr
beste Bedingungen für die Schlittenhunde.
Schon von Beginn an ist der Rennleiter bei den
Schlittenhundemeisterschaften dabei, hat in Frauenwald
schon Europa- und Weltmeisterschaften ausgerichtet. Viele
der Starter kennt er persönlich, denn früher ist er selbst
auch Rennen gefahren. Freitagabend wird die Veranstal-
tung traditionell mit einer Fackelwanderung und der
Suppennacht begonnen.
Ist dir Alaska zu weit
Der Zug aus Menschen und brennenden Fackeln bewegt
sich durch den kleinen Ort auf das Sportgelände zu und
kommt in den grün und rosa erleuchteten Wald. Hexen-
suppe, Erbsensuppe und Glühwein dampfen in den
offenen Feuerstellen, wärmen und nähren die Besucher –
jetzt wird das Internationale Schlittenhunderennen eröff-
net. Auf die Melodie von »Ich war noch niemals in Paris«
erschallt die Hymne des Rennens: »Ist dir Alaska zu weit
weg und ist der Nordpol dir zu kalt, dann komm zu uns,
dann komm zu uns nach Frauenwald.«
Ausdauernde Kraftpakete
Können diese Augen lügen? Stahlblau und braun, in ganz
seltenen Fällen zweifarbig, schauen die Sibirian Huskys
neugierig in die Runde. Sie sind die Bekanntesten unter
den Schlittenhunden und ihr angenehmer Charakter sowie
Mit der
Suppennacht
wird das
Rennen
eröffnet.
Fotos
Jeanette Müller
Landzauber
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