Land Zauber - page 30

Die Zarte
Die
Douglasie
(
Pseudotsuga menziesii
), auch als Holz-
lieferant sehr beliebt, wurde im 18. Jahrhundert von dem
schottischen Botaniker und Namensgeber David Doug-
las von Nordamerika nach Europa gebracht. Die dünnen
Nadeln verströmen ein intensiv zitronenartiges Aroma.
Die schnell wachsende Douglasie ist ein eher schlanker
Baum, der nach unten hin kegelförmig breiter wird. Die
Zweige der Douglasie sind schräg aufgerichtet, stehen
nicht so dicht wie bei der Nordmanntanne und sind nur
für leichten Christbaumschmuck geeignet. Sie hat eine
Haltbarkeit von etwa zwei bis drei Wochen, ähnlich der
Blaufichte, ist preislich jedoch etwas günstiger.
Die Silberne
Die
Colorado-Tanne
(
Abies concolor
) ist verhältnis-
mäßig robust, hält bis zu drei Wochen, hat einen leb-
haften Wuchs und verströmt einen angenehmen Duft.
Wegen der silbernen Farbe ihrer weichen Nadeln, die
bis zu 8 cm Länge haben, wird sie auch als Silber- oder
Grautanne bezeichnet. Die Nadeln sind nach oben
gebogen und verleihen dem Baum eine edle Erschei-
nung. Die Äste stehen waagerecht vom Stamm ab und
hängen nicht herab wie bei einigen anderen Arten. Die
Silbertanne ist locker pyramidenartig gewachsen und
nicht leicht zu schmücken, für schweren Christbaum-
schmuck ist sie ebenfalls nicht geeignet. Im Handel ist
sie nicht oft zu finden und verhältnismäßig teuer.
Die Exotin
Die
Korea-Tanne
(
Abies koreana
) ist erst seit ein paar
Jahren in Deutschland erhältlich und kommt, wie der
Name bereits verrät, aus Korea. Die hell- bis silber-
grünen Nadeln duften angenehm nach Orange. Der
Baum ist lange haltbar und hat einen schlanken und
dennoch dichten Wuchs, weshalb er für echte Kerzen
nicht geeignet ist. Ähnlich wie die Colorado-Tanne
ist die Korea-Tanne im oberen Preissegment angesiedelt.
Für Liebhaber
Die
Weymouth-Kiefer
(
Pinus strobus
), auch Strobe
genannt, ist ein Weihnachtsbaum für Liebhaber. Mit
ihrem speziellem Aussehen und den wunderschönen
Nadeln kann dieser Baum auch ohne viel Christbaum-
schmuck beeindrucken. Benannt ist dieser Baum nach
Lord Weymouth, der die Kiefer im 18. Jahrhundert in
England als Forstbaum etabliert hat. Die Nadeln werden
bis zu 12 cm lang und wachsen in kleinen Büscheln, die
aus je fünf Nadeln bestehen. ImVergleich zu anderen
Kiefernarten sind sie relativ weich, biegsam und robust.
Deshalb verliert dieser Baum auch beim Transport kaum
Nadeln. Bei schwerem Schmuck allerdings biegen sich
die zarten Äste rasch zu Boden. Ebenso wie die Korea-
Tanne wird die Weymouth-Kiefer selten angeboten. Sie
ist im oberen Preissegment angesiedelt.
Douglasie Plantage
Douglasie
Korea-Tanne
Weymouth-
Kiefer
Colorado-Tanne
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