V O N C H R I S T I N E H A U E R
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ichten und Tannen haben unterschiedliche
Zapfen. Wenn die Bäume reife Zapfen tragen,
verraten sie hiermit auch ihre Gattungszugehö-
rigkeit: Bei Tannen (
Abies
) und dem deutschen
Weichnachtsklassiker, der Nordmanntanne (
Abies
nordmanniana
), stehen die reifen Zapfen aufrecht. Bei
Fichten (
Picea
) dagegen hängen sie mit der Zeit und
fallen nach der Reife als Ganzes ab, während sie bei
Tannen zerfallen und nur die Zapfenspindel am Zweig
bleibt. Außerdem ist die Borke der Fichte von rotbrau-
ner Farbe, weshalb sie auch Rottanne genannt wird,
die der Tanne dagegen ist silbergrau.
Der Klassiker
In den letzten Jahren hat sich die
Nordmanntanne
zum
beliebtesten Christbaum der Deutschen entwickelt und das
nicht ohne Grund: Sie weist eine charakteristische Dichte
auf und wächst sehr gleichmäßig, Dank ihrer weichen
Nadeln können auch Kinder problemlos beim Schmücken
mithelfen und dennoch sind die dunkelgrünen, buschigen
Zweige kräftig genug, um auch schweren Baumschmuck
tragen zu können. Ein wichtiges positives Merkmal ist die
lange Haltbarkeit der Nordmanntanne, die auch nach
mehreren Wochen bei Zimmertemperatur kaum Nadeln
verliert. Allerdings benötigt eine Nordmanntanne mehr Zeit
zum Wachsen, was sich durch einen etwas höheren Preis,
besonders imVergleich zur Fichte, bemerkbar macht.
Nordmanntanne
Nordmanntanne
Fichte
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Landzauber